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In die Architektur integriert ist ein künstlerischer Beitrag des Schweizers Rémy Zaugg (1943-2005). Seine Aussagen zur Beziehung von Kunstwerk und Betrachter sind in Textform an drei Wände des Museumsbaus platziert. An einer vierten Wand setzt Zaugg eine künstlerische Tradition an klassischen Museumsbauten fort, indem er an Nürnberger Geistesgrößen erinnert.
Die Inschriften sind in der Type Univers 85 gehalten, einer klassischen Grafikerschrift der Moderne, entworfen von Adrian Frutiger 1954:
EIN WERK, EIN MENSCH, EIN WAHRNEHMEN
(Fassade des Nebengebäudes zum Platz)
Schon vor dem Betreten des Hauses wird der Besucher durch Zauggs Eingriff auf die Aufgabe des Museums, ein "Ort des Werkes" zu sein, aufmerksam gemacht. "Was mich interessiert", so Zaugg, "ist die Beziehung des wahrnehmenden Subjekts zum Werk, ist, was das Subjekt aus dem Werk und aus sich beim Wahrnehmen dieses Werkes macht, ist, was der Mensch durch seine Erfahrung des Werkes wird, was er aufgrund dieser Erfahrung in seinem Alltagsleben wird."
EIN HAUS, EIN WORT, EINE BIBLIOTHEK
(Rückwand des Bibliothekshauses zum Lichthof)
Die Inschrift bezeichnet jenen Bauteil, der auch die Bibliothek des Instituts für moderne Kunst Nürnberg beherbergt.
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